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Druckluftsysteme - Energieträger mit großem Einsparpotenzial

Druckluft ist der teuerste Energieträger im industriellen Umfeld. Aufgrund der hohen Energieverluste (ca. 95 % Abwärmeverlust) in der Drucklufterzeugung ist es daher unabdingbar, industrielle Drucklustsysteme aller Art hinsichtlich ihrer bedarfsgerechten Auslegung zu prüfen und zu optimieren und damit die Energieverluste zu minimieren.

Verschiedene Studien gehen von durchschnittlichen Einsparpotenzialen von bis zu 33 % aus [Ruppelt, E., Druckluft-Handbuch, 2003]. Dies entspricht in Deutschland etwa einer Energieersparnis von 4,62 Mrd. kWh p.a. bzw. 235.620 Tonnen CO2.

Zur Nutzung dieser Einsparpotenziale stehen verschiedene Technologien und Optimierungsansätze, wie etwa die Wärmerückgewinnung, intelligente Kompressorsteuerungen oder Leckageanalysen zur Verfügung.

Die u&i GmbH bietet die Möglichkeit, softwaregestützt die Teilbereiche

  • Erzeugung
  • Aufbereitung
  • Verteilung und
  • Nutzung

von Druckluftsystemen anhand verschiedener Kennzahlen zu analysieren. Auf Basis dieser Analysedaten können im Anschluss einzelne Teilbereiche oder auch das Gesamtsystem bedarfsgerecht optimiert werden. In der praktischen Anwendung konnten Einsparpotenziale von bis zu 60 % der Energiekosten bei der Drucklufterzeugung ermittelt werden (s. Abbildung).

druckluft dt

Neben den reinen Kosteneinsparungen können durch diese Optimierungsansätze auch die Umweltwirkungen der Produktion gesenkt werden. Im Auftrag der Volkswagen Kraftwerk GmbH wurden verschiedene Maßnahmen zur Reduzierung der Umweltbelastungen und Verbesserung der Energieeffizienz durchgeführt.Nach einer Laservermessung der druckluftführenden Bestandsleitungen wurde ein Konzept zur Optimierung und Erweiterung des Rohrleitungsnetzes erstellt. Dabei konnten die Druckverluste in verschiedenen Bereichen um bis zu 35 % reduziert werden.

Weiterhin wurden die vorhandenen Drucklufttrockner durch moderne CO2-Trockner ersetzt. Die alten Trockner wurden mit dem Klimaschädlichen Kältemittel R 22 mit einem GWP (global warming potential) von 1810 betrieben. Da CO2 mit einem GWP von 1 als Klimaneutral anzusehen ist, konnten die Umweltwirkungen der Druckluftaufbereitung durch die Verwendung der CO2-Trockner erheblich gesenkt werden.

Stehen Sie vor ähnlichen Herausforderungen? Möchten Sie Einsparpotenziale Ihrer Anlagen in die Tat umsetzen?

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