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Dieses Szenario thematisieren Daniel Hoornweg, Perinaz Bhada-Tata und Chris Kennedy in ihrem in der aktuellen Ausgabe der "Nature" erschienenen Artikel "Waste production must peak this century". In den letzten hundert Jahren ist die Anzahl der Weltbevölkerung immens gewachsen, Effekte der Verstädterung und des Überflusses sind angestiegen und damit hat sich die Menge des global erzeugten Abfalls verzehnfacht. Und bis 2025 wird sich diese Entwicklung noch verdoppeln.

Abfall wird schneller erzeugt als alle anderen Faktoren der Umweltverschmutzung, einschließlich der Treibhausgase. In den Haushalten von Städten und Gemeinden zählen die Kosten für Abfallentsorgung zu den höchsten der zu leistenden Ausgaben.
Vor allem in Entwicklungs- und Schwellenländern stellt Abfall ein akutes Problem dar. Die Autoren nennen in diesem Zusammenhang die riesigen Deponien in Seoul, Rio de Janeiro oder Mexico City, auf denen täglich jeweils mehr als 10.000 Tonnen Abfall abgekippt werden.
Mit zunehmendem Wohlstand ändert sich der Umgang mit und die Menge an produziertem Abfall, die ansteigende Kurve erreicht ihren Höhepunkt und schwächt sich ab. Während dies in den meisten Industrieländern durch Abfallreduzierung und –recycling eintritt, wird der Effekt weltweit von Trends vor allem in Asien unterwandert. Hier sind hauptsächlich China und Indien zu nennen, die derzeit am schnellsten wachsenden Länder der Erde. Ihnen folgen die südlich der Sahara liegenden afrikanischen Staaten. Doch mit dem Wohlstand ändert sich auch die Abfallzusammensetzung. Die Abfallmenge durch Verpackungen, Importe, Elektronikschrott, kaputtes Spielzeug und Haushaltsgeräte steigt. "Der Wohlstand einer Gesellschaft kann leicht an der Menge der entsorgten Mobiltelefone abgelesen werden", so die Autoren.
Und Abfall ist ein vorwiegend städtisches Problem. Ein Stadtbewohner produziert im Durchschnitt zweimal so viel Abfall wie ein Bewohner einer ländlich geprägten Region vergleichbaren Wohlstands. Und da der Effekt der Verstädterung zunimmt, nimmt auch die Menge des produzierten Abfalls zu. Zudem gibt es Unterschiede zwischen Ländern mit vergleichbarem Wohlstand. In Japan z. B. wird pro Person ein Drittel weniger Abfall erzeugt als in den USA, die diesbezüglich an erster Stelle stehen. Der von einem US-Amerikaner während eines Monats erzeugte Abfall entspricht ungefähr seinem Körpergewicht.  
Aber was kann nun gegen eine Vermüllung der Erde getan werden? Maßnahmen mit dem größten Einfluss auf die Abfallreduzierung lassen sich vor Ort dezentral realisieren, also durch Abfallmanagement, das an die jeweilige Region, die Stadt, das Umfeld angepasst ist und die örtlichen Gegebenheiten miteinbezieht. Sowohl in Industrienationen wie den USA, Japan, Deutschland oder Frankreich als auch und vor allem in den Entwicklungs- und Schwellenländern, in China, Indien, Asien, Südamerika oder Schwarzafrika.
Vor Ort und dezentral, angepasst an die Umgebungsfaktoren, so kann Abfallmanagement zu einer Lösung dieses Umweltproblems beitragen. Wir von umwelttechnik & ingenieure GmbH sind seit 20 Jahren in diesem Bereich tätig. Wir sind sozusagen im Abfallmanagement, der Planung und Realisierung von Abfallbehandlungs- und Abfallentsorgungsanlagen im Inland und Ausland zu Hause. Wir kennen die Anforderungen, Aufgabenstellungen und Schwierigkeiten. Und wir finden die richtigen Lösungen und Maßnahmen für die jeweiligen Situationen und Bedingungen.

 

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